Seniorentrialer
beim
MSC Köngen-Wendlingen e.V.



Projekt „Herbstzauber"


Beginnen wir unser herbstliches Projekt mit einem Klassiker in Sachen Seniorentrial - dem MSC Schorndorf, welcher immer ein offenes Ohr für unsere Belange hat. So fühlen wir uns hier gut aufgehoben.

Kurz nach der Fahrerbesprechung konnten die Fahrer kraftvoll ihre Maschinen angasen und sich auf die Sektionen verteilen. Mit voller Kraft voraus, um etwas Heavy Metal in die Sektionen zu bringen. Die gute Verteilung der Sektionen zahlte sich mal wieder aus, um die ganze Blase etwas auseinander zu ziehen. So ballerte auch schon der erste Zweitakter in die Gefahrenzone, wo es galt, die Beine auf den Rasten zu lassen. Wir lieben es, ihnen zu zuschauen, wenn ihre Federelemente eintauchen, geschmeidig wieder ausfedern, wie sich Vorderräder wie von Geisterhand in die Höhe heben, wie eine Gams über Hindernisse gleitet, Wunderwerke der Technik. Ja! Wir lieben es! Das Wetter hatte sich umgestellt, Regen in Nacht, doch am Sonntag top Bodenverhältnisse, dank Paul, der die Wettergötter besänftigte und damit uns ideale Bedingungen bescherte. Das Vertrauen in die Maschine musste stimmen, Präzision und Rückmeldung waren die Säulen guten Gelingens in den Sektionen.

Sie trialen selbständig, sind organisatorisch stark, strukturiert und belastbar? Dann haben wir genau das Richtige: Sektion 4, sehr selektiv und immer gut um ein paar Punkte zu machen.

Spektakulär waren die Darbietungen an diesem Tage in der schweren Spur, wo Michael Stegmeier die Oberhand behielt, gefolgt von Uwe Bareiß und Ralf Bauer.

Die Mittagspause bei den Seniorentrialer hat schon eine lange Tradition, es ist immer wieder schön, wenn neben dem Glas Wasser (oder so) ein Becher mit dampfendem Kaffee steht und ein leckeres Essen den Kalorienhaushalt wieder ausgleicht. Zeit fürs Fachsimpeln bleibt. Aber irgendwann ist der Kaffee leer, das Essen verzehrt.. Auf diesem Wege noch herzlichste Grüße an die Küche, es war saulecker! Starten wir die Motoren und lassen wieder Benzin durch ihre Adern fließen. Beginnend mit Sektion 1 sehen wir beim launigen Schwung von Kehre zu Kehre die Freude der Fahrer in ihren Augen blitzen. So waren eine große Anzahl an Fahrerinnen und Fahrern in der leichten Spur unterwegs, echte Helden in diesem Sport, sie straucheln, stehen wieder auf, kämpfen erneut und geben alles, denn jeder Anfang ist schwer. So lief es für Reiner Zimmermann, Jutta Stegmeier und Lothar Stäbler ausgezeichnet in den Sektionen. Bernd Bundschuh, unser alter Sportsfreund, nach langer Zeit mal wieder in den Rasten seiner Beta, arbeitete sehr synchron mit seiner Maschine und bügelte Narben in den Sektionen immer noch fein aus, gelernt ist gelernt. So waren die Nachmittagssektionen von feiner Anmut, wo viel Körperbewegung, also Arsch raus, gefragt war, was Christian Richmann dicht gefolgt von Jochen Nolte und Michael Wagener in der mittleren Spur am besten beherrschten. Wie so oft bescherte uns diese Veranstaltung eine kollektive Verzückung an diesem Sonntag, mit viel Kampfgeist und Freude in den Sektionen. Wie gesagt eine Legende eben, der MSC Schorndorf.

Gert Weyhmüller