Seniorentrialer
beim
MSC Köngen-Wendlingen e.V.



Tu was du liebst


„Bühne frei“ um noch einmal einen guten Tag beim Trialen zu verbringen. Viel Nebel hängt über dem Platz an diesem letzten Oktoberwochenende, was die Sache bei den Bodenverhältnissen nicht einfacher macht. Mit gutem Gespür und Gefühl für die Bodenverhältnisse hatten Frank Schärtler, Uwe Roos und die Jugendlichen des MSC Köngen-Wendlingen sich ins Zeug gelegt. So war diese Veranstaltung eine entspannte Geschichte mit viel Fahrspaß in den Sektionen. Auch wieder dabei, wie seit Jahren, Claudia Göbbel mit ihrer innig geliebten GasGas, die nun auch schon in die Jahre gekommen ist (Anm. von Claudia: Man muss sie einfach lieb haben, wenn sie kleppernd und ruckelnd ihre Dienst in den Sektionen tut … und er hat nicht mich gemeint, hoffe ich mal ;)). Wobei so eine Trialmaschine auch nur ein Gegenstand ist, aber doch manchmal mit einer Seele.

Bei einer der 7 Sektionen schauen wir zur der Frauenpower des MSC Schorndorf: Jutta Stegmaier, Susi Zimmer und Dagmar Würthele, die immer besser zurecht kamen im Laufe des Jahres und zum Ende der Saison beschwingt und leicht mit eleganter Optik durch die Sektionen fuhren. Die 3 Runden am Vormittag gingen zügig über die Bühne, denn es wartete auf die Fahrer ein leckeres Mittagessen, das Nadja und ihr Team liebevoll zubereitet hatten.

Manfred Kleinbach und Jochen Nolte beim Fachsimpeln im Fahrerlager, bevor es in die Nachmittagsrunden ging, wo 8 neue Sektionen auf die beiden warteten.

Ist es nicht so, dass jeder Fahrer/in letztendlich ein Unikat ist, aber doch alle irgendwie seelenverwandt sind? Egal ob du Männlein oder Weiblein bist, egal ob du eine Kiste aus den 70zigern oder 80zigern fährst, dem Fortschritt komplett entsagt hast oder eine neue Kiste fährst, alles passt in eine Sektion rein, denn es geht ums Trialfahren. Perfektionisten, Kämpfernaturen, Präzessionisten, alle versuchen aus jeder Sektion das Optimum herauszukitzeln. Ist dieser Sport nicht viel zu großartig, um ihn irgendwelchen Funktionären zu überlassen?

Die Sonne kam durch, der Boden konnte etwas abtrocknen, somit fiel das Punktekonto bescheiden für alle aus, dafür sehr entspannt, was beim letzten Lauf auch mal gut tut.

Es blieb noch genügend Zeit für Kaffe und Kuchen, wo Paul Guggemos immer gut gelaunt und humorvoll die Vorzüge eines Viertakters erklärte.

Zum Schluss gab es noch für die ganz guten Jungs und Mädels handgestrickte Wollsocken von Irene Lippl, die ihre Leidenschaft in der Wolle hat. Vom MSC Köngen-Wendlingen gab es noch eine kleine Geschenkbox oben drauf, eine schöne Geschichte zum Abschluss. So strahlte Sportleiter Thomas Münzenmaier übers ganze Gesicht. Wir sind sehr zufrieden, trotz des späten Termins hat alles super geklappt.

Wir, die Seniorentrialer, hatten eine gute Zeit in diesem Jahr. Wir sagen an dieser Stelle herzlichen Dank an alle Veranstalter, Punkterichter und die vielen Helfer, ohne die wir diese tolle Zeit nicht gehabt hätten. Auch wollen wir noch Werner Marschalek alles Gute für seinen neuen Weg wünschen. Er hat seine Triallaufbahn beendet und seinen Helm zum Ende der Saison an den Nagel gehängt. Vielleicht sehen wir uns mal wieder bei der einen oder anderen Veranstaltung, das wäre schön.

Bleibt in den Rasten, wir sehen uns nächstes Jahr in den Sektionen.

Gert Weyhmüller