Seniorentrialer
beim
MSC Köngen-Wendlingen e.V.



Sommerfestival


Letztes Jahr war Premiere für die Seniorentrialer in Bensheim. Da es eine sehr entspannte Veranstaltung war, sollte es dieses Jahr ein Wiedersehen geben.

Auch dieses Mal waren die Sektionen mit viel Einfühlungsvermögen für die Seniorentrialer gebaut. Was nicht einfach ist, da dieses Gelände gänzlich ohne Naturexzesse auskommen muss, da alles künstlich gestaltet ist. So hatten Hans-Peter Pancochar und sein Team ganze Arbeit geleistet, die immer voll bei der Sache sind, immer freundlich und hilfsbereit.

Bei der grünen Spur waren schon einige größere Steine und Röhren drin, da mussten die Jungs schon einiges wegtrialen, aber die meisten machten eine gute Figur dabei, wie von Götterhand gemacht und hatten ihre Herausforderung.

Die 7 Sektionen in der mittleren Spur waren ebenfalls durchzogen mit Hindernissen, wo aber immer genügend Platz zur Verfügung stand, gefolgt von Kehren und kleineren Auffahrten, wo eine Trialmaschine von Vorteil ist, die zart wie Seide am Gas hängt und jeden Millimeter Schieberhub mit einer glasklaren Vorwärtsbewegung quittiert.



So kommt immer das alte Trialfieber zurück, wenn wir in den Sektionen unterwegs sind. Deshalb ist Seniorenarbeit ein wichtiger Bestandteil, denn wer möchte schon, dass die Alten in Bushaltestellen-Häuschen Bier trinken oder in der Stadt herumlungern und Unfug betreiben.

Zurück zum Geschehen, die rote Spur war sehr flüssig mit Grundelementen des Trialens, aber auch hier musste man konzentriert bei der Sache sein, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Dann ging´s ab in die Mittagspause, wo die Trialer verwöhnt wurden mit Reispfanne, Steak und Würstchen, belegte Brötchen, Kuchen etc. Ein großer Sprung nach vorne seit letztem Jahr für die Küche, da dieses Jahr die Vereinsmitglieder es selbst in die Hand nahmen und uns mit erstklassigem Essen versorgten. Vielen Dank hierfür!

Ein großes Dankeschön auch an Irene, die sich um die Logistik an diesem Tage kümmerte, ohne die es nun mal nicht geht. Unsere Silvia, die diese Aufgabe sonst inne hat und uns ansonsten vorzüglich betreut, hatte sich auf Schusters Rappen aufgemacht in andere Regionen.

Nach der Mittagspause gab es 8 neue Sektionen zu befahren, es sollte später Regen geben, und so war etwas flotteres Fahren angesagt, um die guten Bodenverhältnisse noch zu nutzen.

Mathias Heuschkel schöpft in den beiden Runden aus dem Vollen, dicht gefolgt von Wilhelm Götz und Lorenz Kiemle in der schweren Spur.

In der schwarzen Spur war wieder Michael Becker mit seiner druckvollen Fantic und seinem neuen Wasserträger unterwegs, wobei alle drei sehr viel Spaß an dieser Veranstaltung hatten. Auch der Vorstand von Bensheim, Matthias Forstbach, nahm sein Schicksal selbst in die Hand und trainierte mit uns in der mittelschweren Spur. Nicht zu toppen war Armin Schmid, der seine Aufgabe sehr zielsicher meisterte, dicht gefolgt von dem Trialmeister Lothar Wolf.

Auch Sabine Schmid, die ihre Grundlagen ständig verbessert, war wieder mit von der Partie in der roten Spur. Kurt Neu arbeitete sich nahe an die Spitzengruppe heran, wo Ulrich Haase und Isidoro Buscema das Feld anführten. Auch in der flexiblen Gast-Spur, in der der Fahrer sich sein persönliches Trainingsprogramm so schwer oder angenehm wie möglich gestalten kann, waren wieder zwei neue Fahrer/-innen unterwegs. Die Punkterichter und Schreiber, bunt gemischt in Jung und Älter, waren sehr relaxt und entspannt, was für die Fahrer den Spaßfaktor noch erhöhte.

Wie sagte so schön Andreas Kindsvogel in der Trialsport: „Freude am fahren und den Spaß haben in den Sektionen“, den hatten wir in Bensheim gewiss.



Gert Weyhmüller